Verhaltens- und Verhältnisprävention

Maßnahmen der Gesundheitsförderung beruhen auf zwei unterschiedlichen Ansätzen: Verhaltens- und Verhältnisprävention.
Die Verhaltensprävention beeinflusst den einzelnen Menschen und dessen individuelles Gesundheitsverhalten. Durch Information und Aufklärung sollen Risiken minimiert werden, um einen gesundheitsförderlichen Lebensstil zu erreichen, wie z. B. durch Bewegungsprogramme oder Ernährungsberatung.
Die Verhältnisprävention nimmt Einfluss auf die Gesundheit, indem sie Veränderungen der strukturellen Lebensbedingungen, wie Arbeitssituation, Bildung, Verkehr oder Umweltbelastungen, anstrebt. Dazu zählen z. B. die bewegungsförderliche Gestaltung von Schulhöfen, gesundheitsförderliche Arbeitsplätze oder Rauchverbot in Gaststätten.