GUT GEHT‘S > Projektstruktur

Der Vorsitz der Stadtgesundheitskonferenz obliegt dem zuständigen Dezernenten für Gesundheit. Zur Steuerung wurde ein Lenkungsgremium eingerichtet, in das Repräsentantinnen und Repräsentanten von unterschiedlichen (Fach)bereichen bzw. Lebenswelten hinzukommen werden (siehe Abbildung).

Ein akteursübergreifender Beirat soll eingerichtet werden (ca. 4-6 Personen aus Wissenschaft, Gesundheitssektor, Wirtschaft) und dem Lenkungsgremium in spezifischen Fragestellungen beratend zur Seite stehen.

Die Projektleitung wurde dem Gesundheitsamt übertragen. Der Kooperationspartner Zentrum für Gesundheitswirtschaft und -recht der Frankfurt University of Applied Sciences übt die stellv. Projektleitung aus. Die Koordinierungsstelle ist in Zusammenarbeit mit externen Honorarkräften und studentischen Mitarbeitenden des Fachbereichs 4 der Frankfurt University of Applied Sciences ausgestattet. Hier wird die jährlich stattfindende Stadtgesundheitskonferenz koordiniert und ihre Organe (stadtweite Konferenz und themenzentrierte Netzwerke) moderiert.

Alle gesundheitsbezogenen Akteure in Frankfurt am Main werden zum jeweiligen Themenschwerpunkt eingeladen, an der Konferenz teilzunehmen. So werden neben Dezernaten, politischen Gremien und städtischen Ämtern auch bspw. Versicherungen (z.B. Kranken- und Rentenversicherungen), Wohlfahrtsverbände, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Wohnungsbaugesellschaften, landesbezogene Einrichtungen (z.B. Ärztekammer, Apothekenkammer, staatl. Schulamt, Polizei usw.) sowie Organisationen der Zivilgesellschaft (z.B. Vereine, Stadtelternbeirat, SchülerInnenrat, Ehrenamtliche etc.) und weitere gebeten, sich aktiv zu beteiligen.

In der jährlichen Konferenz werden datengestützt gesundheitliche Themen zum jeweiligen Schwerpunkt gemeinsam erörtert, Priorisierungen herausgearbeitet und in einem Handlungskatalog zusammenfasst. Dieser wird nach der Konferenz im Lenkungsgremium erörtert und durchzuführende Maßnahmen gemeinsam beschlossen. Im Anschluss daran nehmen einzurichtende bzw. bestehende Arbeitsgruppen ihre Arbeit auf und arbeiten die konkreten Maßnahmen aus, die in den jeweiligen Lebenswelten umgesetzt, bewertet und wo nötig angepasst werden. Hier sind speziell Maßnahmen im Quartier / Stadtteil, im Setting Kindergarten / Schule und in der Lebenswelt Familie der Bürgerinnen und Bürger maßgebend, die auch Übergänge in den Blick nehmen (z.B. Krippe, Kita, Grundschule, Pflegeheim, Krankenhaus etc.).

GUT GEHT‘S soll perspektivisch in eine Vereinsstruktur übergehen, welche die Ergebnisse und Ziele des Projektes nach Projektende weiter vorantreibt.