Gesundheitliche Chancengleichheit

Viele Studien belegen die ungleiche Verteilung von Gesundheitschancen und Krankheitsrisiken in der Bevölkerung. So ist das Zusammenwirken von Armut, geringer Bildung und sozialer Benachteiligung mit einem schlechteren Gesundheitszustand verbunden. Aus diesem Grund steht im Zentrum des Projekts GUT GEHT’S die Verringerung sozial bedingter Ungleichheiten der Gesundheit. Dies soll durch die besondere Berücksichtigung sozial benachteiligter Bevölkerungsgruppen mit dem Ziel, ihre Chancen der Gesundheit zu verbessern, erreicht werden. In Frankfurt lässt sich anhand der Gesundheitsberichterstattung und anderer städtischer Berichte beobachten, dass sich Risiken sozialer Benachteiligung und damit gesundheitlicher Chancengleichheit bereits im Kindesalter feststellen lassen und in den verschiedenen Stadtteilen sehr unterschiedlich verteilt sind. Deshalb stellt GUT GEHT’S in den ersten Jahren das Gesundheitsziel „Gesund Aufwachsen“ in den Mittelpunkt. Dafür werden bei GUT GEHT‘S die Bürgerinnen und Bürger vor Ort aktiv beteiligt und eingebunden (= Partizipation). Ziel ist es, unterschiedliche Bevölkerungsgruppen aktiv zu unterstützen und zu befähigen, damit sie ein gesundheitsförderliches und selbstbestimmtes Leben führen können (= Empowerment).